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Veranstaltungen

Kochen und Essen aus medizinischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) - Ernährung und Gesundheit
am 11. Januar 2014 ab 08:30 Uhr im Hörsaal 41/112 der Universität Osnabrück · Neuer Graben 40 · 49069 Osnabrück.

christoph skudlikLehrerbildung zu BNE innovativ gestalten

Dr. Ulla Bley, Universität Osnabrück

Kochen und Essen aus ernährungswissenschaftlicher Sicht

apl. Prof. Dr. med. Christoph Skudlik, Universität Osnabrück

Kochen und Essen aus medizinischer Sicht

Die Rolle einer gesunden Ernährungsweise bei der Prävention chronischer Krankheiten ist wissenschaftlich gut belegt. Unter den beeinflussbaren Risikofaktoren nimmt die Ernährung neben dem Rauchen eine herausragende Stellung ein.

Empfehlungen für eine gesunde Ernährung sollten sich aber nicht ausschließlich an präventiven und ernährungsphysiologischen, sondern auch an kulinarischen, kulturellen und sozialen Aspekten orientieren. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die helfen, genussvoll und gesund erhaltend zu essen:

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2. CookUOS Nachhaltigkeitstag 6. Dezember 2013

Lehren & Lernen · Lehrerbildung innovativ gestalten

remyDr. Dominique Remy, zu Biodiversität und dem Fleischkonsum in Niedersachsen.

Der Blick auf den deutschen, aber auch auf den internationalen Fleischkonsum zeigt vielfach steigende Tendenzen. Auch wenn in Deutschland der Fleischkonsum stagniert, so tut er das auf hohem Niveau.

Betrachtet man die Fleischproduktion, so erkennt man rasch die Zusammenhänge von Land- und Fleischwirtschaft einerseits und Konsequenzen für die regionale aber auch globale Umwelt andererseits. Am Beispiel von Niedersachsen wird deutlich, dass bestimmte Zweige der Fleischproduktion in den vergangenen Jahrzehnten besonders stark expandiert sind und noch weiter expandieren. Damit haben Importe von Futtermitteln und Exporte von Tieren und Fleischprodukten für das Flächenland inzwischen auch besondere wirtschaftliche Bedeutung. Die Folgen dieser Entwicklung fallen für Niedersachsen und seine Bewohner regional sehr unterschiedlich aus und betreffen ganz unterschiedliche Aspekte, wie u.a. Viehdichte, Flächenverbrauch, Pachtentgelte, Grundwasserverbrauch, Emissionen und Grundwasserverschmutzung.

Nachhaltigkeit Lehren & Lernen - Lehramtsbildung innovativ

 
Nachhaltigkeit Lehren & Lernen - Lehrerbildung innovativ gestalten
Mit CookUOS im Botanischen Garten
 
16. November 2012 10 – 22 Uhr im Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten der Universität Osnabrück
 
Programm / Workshops
 
Moritz Busse, FB 05, Biologie, Abt. Biologiedidaktik, Universität Osnabrück
»Globales Lernen an lokalen Lernorten in Botanischen Gärten«
Claudia Grabowski-Hüsing, Leiterin Grüne Schule, Osnabrück
»Die Grüne Schule – Umsetzung nachhaltigen Lehren & Lernens«
»Kustos PD Dr. Nikolai Friesen und Mitarbeiter des Botanischen Gartens der Universität«
Biodiversität begeistert – Führung durch den Botanischen Garten -
FB 05 Biologie, FB 08 LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück
»Posterwalk im Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten«
helikoniensaal dsc 0680 2"Nachhaltige Bildung für Umweltbewusstsein, Gesundheit, Ernährung, Integration und soziale Verantwortung" -- eine Herausforderung für die universitäre (Lehramts) Ausbildung?
 
"Bildung für nachhaltige Entwicklung erfordert mehr Verbindlichkeit" so lautet das Credo des Vorsitzenden des Nationalkomitees UN-Dekade der Deutschen UNESCO Kommission, Prof. Dr. Gerhard de Haan. Doch wie können diese Ziele in der universitären Lehramtsausbildung verankert werden? Welche Anforderungen werden in dieser Hinsicht an (künftige) Lehrer gestellt? Welche Möglichkeiten bietet der universitäre Rahmen für Umwelt-, Gesundheits-, Ernährungs- und Nachhaltigkeitsbildung? Welche Ernährungs- und Gesundheits-Tipps stiften eher Verwirrung?
Darüber referieren auf Einladung der Lehreinheit Gesundheitswissenschaften der Universität im Rahmen des durch die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung geförderten Aktionstages „Nachhaltigkeit Lehren & Lernen - Lehramtsbildung innovativ gestalten mit CookUOS im Botanischen Garten“ am 16.11.2012 ab 18:00 Uhr im Bohnenkamp-Haus im Botanischen Gartens drei renommierte Wissenschaftler.
 
Im Anschluss an Ihre Vorträge diskutieren PD Dr. Thomas Ellrott, Göttingen, Prof. Dr. Dr. mult. Georg Hörmann, Bamberg und PD Dr. Harald Lemke, Lüneburg unter der fachjournalistischen Leitung von Dr. Michael Polster, Vorsitzender des Deutschen Netzwerk Schulverpflegung, DNSV e. V., Berlin mit Gästen und dem Publikum.
 
 
ellrott hoermann lemkev.l.n.r. PD Dr. Thomas Ellrott, Göttingen, Prof. Dr. Dr. mult. Georg Hörmann, Bamberg, PD Dr. Harald Lemke, Universitäten Salzburg, Shanghai, Lüneburg
 
Prof. Dr. Dr. mult. Georg Hörmann
»(Un)Sichtbarkeiten im Gesundheitssystem und Bildung für Nachhaltige Entwicklung«
 
Abgesehen von der Unaufgeklärtheit einer Erziehungswissenschaft, welche sich als „empirische Bildungswissenschaft“ szientifisch selbst missversteht, indem sie Bildung mit Ausbildung oder Kompetenz verwechselt, teilt die Medizin hier das Schicksal der Pädagogik, welche als paidagogike techne (griech.) ebenso wenig nur Wissenschaft ist wie Medizin nicht nur Heilkunde, sondern Heilkunst, welche jeweils zwar auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht, aber nicht auf science in einem streng naturwissenschaftlich restringierten Sinne reduzierbar ist ebenso wenig wie die Geisteswissenschaft monistisch in eine Gehirnwissenschaft auflösbar. Es bleibt daher zu fragen, wie eine verborgene Gesundheit vor ihrem Verschwinden in apparativen Systemen und analytischer Zerstückelung wieder sichtbar gemacht und als kulturelles Gut lehrend und lernend nachhaltig entwickelt werden kann.
 
PD Dr. Thomas Ellrott
»Ernährungserziehung im Kindesalter« Gut gemeint aber oft kontraproduktiv
 
Durch gezielte Ernährungserziehung wird von Eltern, Lehrern, Erziehern, Ärzten u. a. versucht, das kindliche Essverhalten in die gewünschte Richtung zu steuern. Viele der oft intuitiv eingesetzten Erziehungsstrategien sind jedoch eher kontraproduktiv.
Häufig verwendete Strategien/Interventionen zur Modifikation des Essverhaltens im Kindes- und Jugendalter und deren Bewertung werden diskutiert und einer Analyse unterzogen. In der anschließenden Diskussion sollen alternative Herangehensweisen für eine nachhaltige Ernährungsbildung vorgestellt werden.
 
 
PD Dr. Harald Lemke
»Perspektiven einer transdisziplinären Ernährungsforschung und Gastroethik«
 
Vor dem Hintergrund der globalen Ernährungskrise beginnt sich seit einigen Jahren die Ernährungsethik als ein eigenständiges Themenfeld der bereichsspezifischen und praktischen Ethik zu etablieren. Der Beitrag wird auf die philosophischen Grundlagen, die alltägliche Praxis und die gesellschaftlichen Grenzen dieser neuen «Gastroethik» eingehen.
 
Bezüglich der methodischen und normativen Begründungsanforderungen entstehen insbesondere zwei Aufgaben: ein interdisziplinärer Forschungsansatz sowie die moraltheoretische Herleitung der Kriterien eines ethisch »guten Essens«.
Harald Lemke wird darüber hinaus die (bildungs-)politische Notwendigkeit herausstellen, in Zukunft eine diverse Disziplinen miteinander verbindende, transdisziplinäre Ernährungsforschung universitär zu institutionalisieren und die Ernährungsethik zur Agenda einer umfassenden Bildungsoffensive zu machen.
 
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung werden online entgegen genommen unter:
 
Uwe Neumann, Projekt CookUOS der Universität Osnabrück, LE Gesundheitswissenschaften
Albrechtstraße 28
D-49069 Osnabrück
 
Tel.      +49 541 969-2456
Fax      +49 541 969-2444
eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!@uni-osnabrueck.de
Web    www.cookuos.uni-osnabrueck.de

Woche der Umwelt 5. - 6. Juni in Berlin

wdu 2012Der Bundespräsident lädt am 5. und 6. Juni 2012 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur vierten „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue ein und führt damit die Tradition dieses besonderen Ausstellungs- und Informationsformats für zukunftsweisende Umweltprojekte fort.  Wie in den vergangenen Jahren erhalten rund 200 Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen die Möglichkeit, ihre neuen Technologien, Produkte, Projekte und Konzepte für einen nachhaltigen und effizienten Umgang mit unseren Ressourcen zu präsentieren.  Eine unabhängige Jury wählte aus den eingegangenen Bewerbungen die besten Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und Sozialem als wichtigen Beitrag für den Bestand Deutschlands als führende Industrienation praxisnah demonstrieren. 
Zu Gast auf dem Stand der Deutschen UNESCO-Kommission (Stand 93)  wird "CookUOS" einer breiten Öffentlichkeit im Rahmen der Woche der Umwelt 2012 vorgestellt. http://www.woche-der-umwelt.de/index.php?menuecms=2028&;menuecms_optik=2027&programm_id=103

Gemeinsam wollen wir über die Möglichkeiten diskutieren, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verbindlich in die curricularen Vorgaben für Schulen und Hochschulen verankert und umgesetzt weden kann.

Dabei wird besonders auf die Notwendikeit der Bildung lokaler Bündnisse und Lernkooperationen hingewisen um so Synergieeffekte gemeinsam von der Basis aus zu nutzen um nachhaltige Akzente in den schulischen und außerschulischen zu setzen.

Ort: Berlin, Schlosspark Bellevue Woche der Umwelt 2012 Deutsche UNESCO-Kommission (Stand 93 & Fachforum 6) 
Vorläufiges Programm (Änderungen vorbehalten):

09:00 – 13:00    

Ausgewählte Poster & Webauftritt CookUOS im Kontext von BNE

Oliver M. Gillen, FB 08, LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück

Zur UN-Dekade BNE, Jahresthema 2012 Ernährung

Nachhaltige Ressourcennutzung - regional oder global?

Dr. rer. nat. Dominique Remy, Dipl. Biologe und Dipl. Geologe, Universität Osnabrück, FB 05 Biologie Abt. Ökologie

CookUOS ein interdisziplinärer, multidimensionaler Ansatz als Multiplikatorenschulung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE)?

Uwe Neumann, FB 08, LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück

Wie wichtig ist die Umsetzung von Maßnahmen nachhaltiger Gesundheits- und Ernährungsbildung an Schulen?

Isabel Diers, FB 08, LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück
woche der umwelt redux 2

Posterwalk im Foyer der Biologie Osnabrück

dies-academicus 180Auf dem 1. »dies academicus« der Universität Osnabrück am 23. Mai 2012 präsentieren wir Ihnen die Ergebnissen des Pilotprojektes CookUOS in Form eines Posterwalks. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam darüber nachdenken, wie eine handlungsorientierte und nachhaltige Multiplikatorenschulung von Lehramtsstudierenden gelingen kann.
Dabei zeigen wir Ihnen Möglichkeiten für neue Forschungsansätze auf und fragen danach, wie man den Blick für "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" innerhalb der Lehramtsausbildung schärfen könnte. Und wir wollen die Dimensionen von BNE für Sie präzisieren und beispielhaft an den Themen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Teilhabe an Bildung erörtern.
Mehr Informationen zum »dies academicus« der Universität Osnabrück finden sie hier http://www.dies-academicus.uni-osnabrueck.de/
 
Programm 23.05.2012        
Ort: Foyer Biologie, Barbarastraße 11, D-49076 Osnabrück, Gebäude 35 http://www.uni-osnabrueck.de/51.html
14:00 – 18:00
Posterwalk CookUOS Ökologie – Ökonomie - Gesellschaft

Pia Görlich, FB 05, Biologie, Abt. Ökologie, Universität Osnabrück

Dimensionen von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) am Beispiel von CookUOS
Uwe Neumann, FB 08, LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück

Zur Legitimation und curricularen Umsetzung von Maßnahmen nachhaltiger Gesundheits- und Ernährungsbildung an Schulen
Isabel Diers, FB 08, LE Gesundheitswissenschaften, Universität Osnabrück

Mitmachaktionen, Interviews zumThema: regional und saisonal 
Mit einer kleine kulinarische Sen-Satt-sion damit sie gestärkt weitere vielfältige Angebote besuchen können.

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