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Vortrag globales Landmanagement

bohnenkamphausNahrung für die Welt von morgen

Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome hält am 8. Mai Abendvortrag im Botanischen Garten

»Wenn wir die Lebensdauer unserer heutigen Zivilisation verlängern wollen, ist der Umbau unserer Landwirtschaft zwingend erforderlich«, lautet eine der zentralen Forderungen von Prof. Dr.-Ing. Michael F. Jischa, Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Der emeritierte Professor für Technische Mechanik an der TU Clausthal hält am Dienstag, 8. Mai, um 20 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Bohnenkamp-Haus des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück. Der Eintritt ist frei.
Bereits heute zeichne sich ein Kampf um die Quellen der Ernährung, um Boden und Wasser ab. Ackerland werde zum Spekulationsobjekt. Die Frage nach der Zukunft der Welternährung sieht der langjährige Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome gleichzeitig durch unterschiedliche Entwicklungen verschärft: Wachstum der Weltbevölkerung, steigende Ansprüche in den Schwellenländern, konkurrierende Landnutzung und die geringe Aussicht auf Erhöhung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen sowie Flächenerträge.
»Wir brauchen ein globales Landnutzungsmanagement. Priorität muss die Existenzsicherung des Menschen und seiner Umwelt haben. Das erfordert eine fundamentale Wende in der Nutzung natürlicher Ressourcen, einschließlich einer hochproduktiven und gleichzeitig ökologisch verträglichen Landwirtschaft«, ist sich Prof. Jischa sicher. Der öffentliche Abendvortrag findet im Rahmen der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Saatgut- und Sortenwesen statt, die sich am 8. und 9. Mai mit der Saatguterhaltung und Nutzbarmachung von Kulturpflanzen und heimischen Wildpflanzen beschäftigt.
»Wir freuen uns sehr, dass Prof. Jischa zu dem Thema 'Nahrung für die Welt von morgen' referiert, da wir uns mit dem Aufbau und der Koordinierung der nationalen Genbank 'Wildpflanzen und Ernährung und Landwirtschaft' (WEL) stark auf diesem Gebiet im Botanischen Garten engagieren«, ergänzt die Direktorin Prof. Dr. Sabine Zachgo.
Mit der Fertigstellung des Bohnenkamp-Hauses im Botanischen Garten der Universität Osnabrück werden dessen Außenflächen zukünftig zum Thema »Agrobiodiversiät« neu gestaltet. Zachgo: »Unser Ziel ist, insbesondere auch heimische Nutzpflanzen anzubauen, um über deren Anwendungsvielfalt und ihren Beitrag zu nachhaltiger Ernährung zu informieren.«

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Sabine Zachgo, Universität Osnabrück, Fachbereich Biologie / Chemie,
Barbarastraße 11, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2840 oder 2704,
Fax +49 541 969 2845,
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