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Versorgung des menschlichen Bedarfs durch Wachstumsrücknahme?

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) - Dimension Ökonomie am Beispiel Ernährung und Lehren & Lernen an "Community Supported Agriculture" (CSA) Höfen
am 14. Dezember 2013 ab 08:30 Uhr im Hörsaal 41/112 der Universität Osnabrück.
Niko PaechLehrerbildung zu BNE innovativ gestalten
Jörg v. Schmeling, Münster Lehren & Lernen an "Community Supported Agriculture" (CSA) Höfen
apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg Versorgung des menschlichen Bedarfs durch Wachstumsrücknahme?
Die lange gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein.
Darauf deutet nicht nur die derzeitige Eskalation auf den Finanzmärkten hin, sondern auch die Verknappung jener Ressourcen („Peak Oil“ - „Peak Meat“ - „Peak Everything“), auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte.
Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Eine zu diesem Zweck initiierte Ringvorlesung versteht sich als Forum für Fachvorträge, Diskussionen und den Gedankenaustausch rund um Fragen wie: Was wären die Merkmale einer Ökonomie jenseits permanenten Wachstums? Welcher Wandel, welche Institutionen, welche Konsum- und Produktionsmuster gingen damit einher? Welche Wege führen in eine Wirtschaftsordnung, die auch ohne permanentes Wachstum für soziale Stabilität sorgen könnte?

Niko Paech (Jahrgang 1960), schloss sein 1987 begonnenes Studium an der Universität Osnabrück 1993 als diplomierter und promovierter Volkswirtschaftler ab und hat seit 2010 geschäftsführend die Vertretung des Lehrstuhls für Produktion und Umwelt („PUM“) an der Universität Oldenburg inne. Forschungsschwerpunkte seiner Arbeit liegen in den Bereichen Umweltökonomik, Institutionenökonomik, Nachhaltigkeitsforschung, Industrieökonomik, Wohlfahrtsökonomik, Mikroökonomik, Konsumforschung, Produktion, Klimaschutz, Innovationsforschung, Diffusionsforschung, Nachhaltigskeitskommunikation, Postwachstumsökonomik.

Vor seinem Ruf an die Universität Oldenburg war Paech unter Anderem Agenda-21-Beauftragter der Stadt Oldenburg und Berater im Bereich ökologische Lebensmittel.

Zu den weiteren Aktivitäten Paechs zählen die Mitbegründung des CENTOS (Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management), seine Tätigkeit als einer der Vorsitzenden der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) und als Mitglied des ZENARIO (Zentrum für nachhaltige Raumentwicklung Oldenburg) und des Netzwerks KoBE e.V. (Kompetenzzentrum Bauen und Energie). Paech ist außerdem Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von attac-Deutschland, Gründungsmitglied des „Postfossil-Instituts“ (2011) und publiziert Artikel in der deutschen Ausgabe der Monatszeitung Le Monde diplomatique.

Im Jahre 2006 wurde er für seine Arbeit zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften jenseits von Innovationsorientierung und Wachstum – Eine unternehmensbezogene Transformationstheorie“ den Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie ausgezeichnet.

Ausführliches CV (PDF)

Wegbeschreibung zur Veranstaltung am 14.12.2013

Portrait CSA Hof Entrup 119 in Altenberge

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