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Wissenschaftlicher Bericht über das Zusatzstoffemuseum

Studiennachweis von Lea Beier

Das Deutsche Zusatzstoffemuseum in Hamburg, das 2008 von Prof. Dr. Georg Schwedt entwickelt wurde, ist ein Projekt der Hamburger Lebensmittelstiftung. Das Museum finanziert sich neben den Eintrittspreisen (2-3,50€) und Kosten für Führungen (25€ zzgl. Eintrittspreise) durch die Unterstützung von Sponsoren und Partnern, wie FRoSTA, dem Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.), Feuilleton Mahlzeit im Deutschlandradio Kultur, Schweisfurth-Stiftung, Solino Coffee, Kelterei Walther GmbH Co. KG und dem SCOLAB-Schülerlabor, das sich im selben Haus befindet.
Neben den normalen Museumsführungen bietet das Deutsche Zusatzstoffemusuem auch sog. „Reisen zu den Lebensmitteln" an, hinter denen sich Entdeckungstouren für Gruppen von 10-15 Personen verbergen.

Im Eingangsbereich des Museums befindet sich eine Zeitleiste zu der Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln, die von der frühen Jugendsteinzeit bis heute reicht und die wichtigsten Entdeckungen, Personen und Zusatzstoffverwendungen darstellt.
Im Hauptraum befindet sich ein großes Regal mit Zusatzstoffen, die heute bei der Lebensmittelherstellung genutzt werden, sortiert nach E-Nummern, Funktionsgruppen (Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Verdickungsmittel, etc.) bzw. danach, ob es sich um sogenannte technischen Hilfsmittel handelt, die in den Lebensmitteln nur in Spuren vorkommen dürfen.
Weiter ist das Deutsche Zusatzstoffemusuem nach verschiedenen Lebensmitteln sortiert, zu denen in verschiedenen Regalen Informationen dargestellt werden.
Da viele der Besucher des Museum nach eigenen Angaben sehr wenig Wissen über Zusatzstoffe mitbringen, gibt es viele Erklärungstafeln, die die gezeigten Gegenstände und Zusatzstoffe erklären.
Aber das Museum bietet neben der Möglichkeit Informationen nachzulesen auch die Möglichkeit aktiv Sachen auszuprobieren oder in einem kleinen Quiz das Wissen zu testen.
Die Führung wurde von einem Diplom-Biologen gegeben, der die Informationen sehr gut verständlich und mit viel Hintergrundwissen vermitteln konnte, ohne durch zu viele Informationen Verwirrung zu stiften.
Zudem hat das Museum ein eigenes Buch über Zusatzstoffe „Zusatzstoffe von A bis Z" von Udo Pollmer herausgegeben, das zum Verkauf im Museum oder über das Internet angeboten wird.
Außerdem befindet sich auf der Internetseite des Deutschen Zusatzstoffemuseums ein Zusatzstoffe-Lexikon, das zahlreiche Zusatzstoffe sortiert nach Aromastoffen und Geschmacksverstärkern, Antioxidantien, Emulgatoren, Enzymen, Farbstoffen, funktionalen Additiven, Füllstoffen, Konservierungsstoffen, Säuerungsmitteln und Säureregulatoren, Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen, Trennmitteln, Trägerstoffen und Trägerlösemitteln, Verdickungsmitteln, Vitaminen, Zusätzen zur Nahrungsergänzung sowie sonstigen Zusatzstoffen näher erklärt.
Ziel des Museums ist die Aufklärung über die verschiedenen Zusatzstoffe, um ein besseres Verständnis der Wirkung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln und Zusatzstoffangaben auf Lebensmittelverpackungen sowie von möglichen und vergangenen Verfälschungen von Lebensmitteln und von rechtlichen Grundlagen zu ermöglichen.
Nach eigenen Angaben auf der eigenen Internetseite ist das Deutsche Zusatzstoffemuseum stets auf der Suche nach Lebensmittelproduzenten, die bei der Herstellung von
Nahrungsmitteln auf Zusatzstoffe verzichten und an einer Kooperation bzw. einer Unterstützung des Museums interessiert sind.1
1 Die Informationen für diesen Bericht habe ich von der Internetseite des Deutschen Zusatzstoffemuseums URL:
http://www.zusatzstoffmuseum.de/sponsoren-und-partner.html

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