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Die Leitgedanken und Projektpositionierung

Viele erreichen und teilhaben lassen
Das Projekt CookUOS ist dahingehend ausgerichtet nachhaltig Multiplikatoren zu schulen um dadurch eine bestmögliche Durchdringung in der Gesellschaft zu erreichen. Primär werden zwar Lehramtsstudierende angesprochen wobei aber auch interessierte Studierende anderer Fachrichtung nicht abgewiesen und gleichberechtigt Zugang erhalten. Durch die Einbeziehung der Hochschulöffentlichkeit wird ein Wissenstransfer auch einem Personenkreis (z.B. Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher im Sinne von "uni meets school", Eltern, Schülerinnen und Schüler) außerhalb der Universität zugänglich gemacht.
Zudem werden die in den Seminaren (35 - 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) erarbeiteten Materialen und Ergebnisse z.B. in Form von Publikationen, Referaten Posterpräsentationen oder Unterrichtsentwürfen allgemeinverfügbar veröffentlicht. Durch die Einbeziehung von schulischen Lernorten für z.B. Befragungen und Projekttage wurden bereits mehrere Schulklassen und Jahrgangsstufen direkt über das Projekt informiert. Während des 51. wissenschaftlichen Kongresses der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und des 23. Kongresses der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) wurden durch einen Posterbeiträge, Vorträge und Präsentationen eine Informationsmöglichkeit für etwa 1.800 Kongressbesucher geschaffen. Auf dem »dies academicus« der Universität Osnabrück am 23.5.2012 werden weitere 200-300 erwartete Besucher in Form eines kommentierten Posterwalks angesprochen.  Die Besucherzahl der Videobeiträge im Internet zur DIDACTA 2012 und im NDR dürfte an den Seitenaufrufen gemessen bei über 1.000 Aufrufen liegen. Die Etablierung eines engen Kontaktes mit der Presse und den Medien zwecks regionaler und überregionaler Berichterstattung ist für das Projekt von großem Nutzen und wird weiter intensiviert werden.
 

Nachhaltigkeit und BNE
CookUOS ist seinem obersten Kernziel verpflichtet, nachhaltig Bildungsinhalte über die geschulten Multiplikatoren und durch ein frei zugängliches und kostenfreies Informationsportal an alle Zielgruppen – ganz besonders Eltern, Schüler und Schülerinnen jeglicher Alterststufen und Schulformen - unabhängig ihres sozialen Status, Ihres Geschlechts, ihrer Herkunft und ihrer religiös-kulturellen Wurzel zugänglich zu machen. Damit werden die Leitgedanken von Bildungschancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit als zentrales Anliegen formuliert. Verändert wird dabei auch das Menschenbild welches wir haben derart, dass wir jedem das zugestehen, was wir selber für uns fordern.

Fachliche Absicherung
Die Seminare von CookUOS zeichnen sich durch eine strikte Umsetzung eines interdisziplinären Lehransatzes und korrespondierenden Lehrinhalten aus. Die beteiligten Referenten sind auf ihrem Gebiet erfolgreich wissenschaftlich tätig und können so aktuelle Ergebnisse der unterschiedlichen Fachgebiete und Disziplinen einfließen lassen und in den Vorträgen einem weiteren Diskurs zuführen. Neben den Ergebnissen der empirischen Lehr-/Lernforschung, der Motivationspsychologie sollen auch aktuelle wissenschaftlich belegte Ergebnisse der Neurobiologie und Hirnforschung in Bezug auf ein besseres Verständnis von begeistertem, nachhaltigerem Lernen und Lehren angewendet werden. Die Themenauswahl erfolgt nach fachdidaktischer und mathetischer Reflexion und stellt so die Umsetzung in die Praxis innerhalb der unterschiedlichen Handlungsorte und -felder sicher.
Diese münden dann u.a. in konkrete handlungs- und prozessorientierte Beispiele, Unterrichtsentwürfe und Lehr-/Lernarrangements.

Verwendung der eingesetzten Mittel
CookUOS möchte durch die Einbeziehung von in der Regel honorarfrei tätigen Dozenten und die Einbeziehung von regionalen und überregionalen Kooperationspartnern das Ziel einer „Reasonal Budget – High Impact" Strategie verfolgen. Mit der Verteilung des Budgets auf verschiedene Schultern soll die Akzeptanz für Unterstützer erhöht werden. Pro Jahr sollen mit einem überschaubaren Budget bis zu 36 professionelle Multiplikatoren und eine noch größere Zahl informeller Multiplikatoren durch eine Schärfung des Verständnisses der Wichtigkeit von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei Präzisierung eines skalierbaren Handlungsrepositoriums rekrutiert werden.

Perspektive und Weiterentwicklung
Das Projekt CookUOS hat nach erfolgreicher Pilotphase zum WS 2011/12 die Weichen für eine Fortführung und Weiterentwicklung des Formates gestellt. Durch die Einbeziehung bereits in der Pilotphase beteiligter Partner und der Neuanwerbung von Unterstützern wurden die Außenwirkung und der Verbreitungsgrad stetig erweitert. Besonders der Transfer und die Skalierung auf unterschiedliche Settings sind durchgängig und ohne Verlust der Basisziele gegeben.

Ressourcenbündelung und Mitteleffizienz
Das Projekt CookUOS wurde bisher mit Mitteln aus Studienbeiträgen (zur Verfügung gestellt von der Zentralen Studienkommission (ZSK) der Universität Osnabrück, der Lehreinheit Gesundheitswissenschaften, Eigenanteilen der Seminarteilnehmer und –teilnehmerinnen sowie Zuwendungen der AOK Osnabrück, des Studentenwerks Osnabrück, dem Restaurant »La Vie«, Osnabrück, dem Biohof »Die Gemüsegärtner«, Kalkriese und der Süddeutschen Zeitung in Form von Sach-, Buch- und Zuschüssen unterstützt. Alle Referenten, und Köche leisteten Ihren Beitrag unter Honorarverzicht.  Die Lehreinheit Gesundheitswissenschaften stellte die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, die Stabsstellen der Universität, wie z.B. die für Marketing & Kommunikation, begleiteten das Projekt mit ihrem Know-How.

Innovation und Transfer
Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Verwischung oder Verschiebung der Grenzen zwischen den Bildungsstätten Familie und Schule sind Lehrer heute mehr denn je „bildungs- und wertevermittelnde Erzieher", die sich, neben den rein fachlichen Anforderungen, mit einer Vielzahl von pädagogischen Aufgaben, welche früher im Familienverband wahrgenommen wurden, konfrontiert sehen. Dieses trifft besonders auf die Berufsschulen zu da hier in Bezug auf sozialer Herkunft, Bildungsnähe, Migrationshintergrund ein sehr heterogenes Klientel mit unterschiedlichsten persönlichen Biografien anzutreffen ist.
Das Projekt gliedert in ein Seminar und einen Praxisteil. Im Seminarteil werden unter aktiver Einbeziehung der Teilnehmer auf universitären Niveau Themen der Gesundheitsbildung und –förderung, ökologische Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung und philosophischen Reflexionen angeboten, welche durch die daran anschließenden Praxisteile (gemeinsames Einkaufen, Kochen und reflektierende Tischgespräche) zu nachhaltigem Lernen führen und die Bereitschaft fördern, das Erlernte später als Multiplikatoren in die berufliche Tätigkeit und in die Gestaltung von Lebensweiten oder einer "gesunden Schule" zu transportieren. Im Fokus stehen Empowerment und Stärkung der persönlichen, aktiven Einstellung zu Gesundheit im Sinne eines salutogenetischen Ansatzes sowie Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Relevanz bei gleichzeitiger Förderung von „life-skills und Alltagskompetenzen. Dabei soll auch unter Anwendung aktueller Erkenntnisse der Neurobiologie über ein hirngerechtes Lernen unter Beteiligung möglichst vieler Sinnesmodalitäten, ohne Verzicht auf Genuss und Spaß, die Motivation gefördert werden, dieses erworbene Wissen –ganz im Sinne der Leitgedanken von Bildung für nachhaltige Entwicklung- in die praktische Tätigkeit einfließen zu lassen.
Durch das gewählte ganztägige (von 9 – 18 Uhr) Setting wird gezeigt, dass Berufstätigkeit und gesunde Ernährung mit frisch zubereiteten, vielfältigen Lebensmitteln, Ressourcenschonung und eine Veränderung des Konsumverhaltens sich einander nicht ausschließen müssen. Sie müssen nur wieder neu eingefordert, gefördert und vorgelebt werden.
Übertragbarkeit
Die Verbindung von Theorie und anschließendem praktischem Teil kann (und soll) für alle Zielgruppen abgewandelt (ggf. didaktisch reduziert) angeboten werden. Schulen jeglicher Schulform, Hochschulen, Volkshochschulen oder Vereine, haben die Möglichkeit Das Projekt auf deren Bedürfnisse in toto zu übertragen oder bedarfsgerecht zuzuschneiden. Ebenso für den Bildungsort Familie kann CookUOS Handlungsansätze zur Gestaltung des alltäglichen Tagesablaufes aufzeigen und anregen.

Kooperation und Vernetzung
Durch die Einbeziehung von regionalen Projektpartnern (z.B. AOK, Studentenwerk, berufsbildende Schule, Verein für Umweltbildung usw.) wird per se eine auch außeruniversitäre Wirkung erreicht. Gemeinsam mit diesen Partnern fließen die Ergebnisse des Projektes CookUOS unmittelbar in deren Informationsketten und Fortbildungsangebote ein. Als ergänzende Veranstaltung ist ein hochschulöffentlicher Vortragsabend und anschließender Round-Panel-Diskussion mit Experten und dem Auditorium mit bekannten Wissenschaftlern zum Projektthema in Vorbereitung.

Evaluation
Das Projekt CookUOS wird durch fortlaufende, tagesaktuelle Teilnehmerbefragungen und verplichtend einer abschließenden Evaluation durch die Servicestelle Lehrevaluation der Universität Osnabrück einer Qualitätsüberprüfung unterzogen.


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