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Ernährung: Nachhaltige Ressourcennutzung - regional oder global?

Ernährung: Nachhaltige Ressourcennutzung - regional oder global?
Von Dr. rer. nat. Dominique Remy, Dipl. Biologe und Dipl. Geologe, Universität Osnabrück, FB 05 Biologie Abt. Ökologie

CookUOS 2. Tag 05.11.2011 UN 010Die Energie, die in Deutschland für die Befriedigung der Essgewohnheiten aufgewendet wird, schlägt in der nationalen Klimabilanz genauso stark zu Buche wie das gesamte Verkehrsaufkommen. Etwa 16-20 % des Ausstoßes an Treibhausgasen fallen bei Produktion, Verarbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln an. Es ist also zu hinterfragen, welche monetären Kosten und welche Umwelkosten im Rahmen der Nahrungsmittelproduktion entstehen. Auch muss betrachtet werden, wie die unterschiedlichen Formen der landwirtschaftlichen Produktion in diesem Zusammenhang einzuschätzen sind. Was steuert letztendlich die lokale, regionale, überregionale, globale Produktion und Verfügbarkeit, und was ist überhaupt regional? Auch ist zu bedenken, dass es in Deutschland und Europa große standörtlichen Unterschiede gibt, die bestimmte Formen der landwirtschaftlichen Produktion an bestimmten Standorten (Boden, Klima) besonders sinnvoll erscheinen lassen.

Letztendlich ist die Frage zu beantworten, welches Obst oder Gemüse wann aus der Region bezogen werden kann. Dabei gibt es auch innerhalb von Deutschland regionale Unterschiede. Letztendlich geht es um die Beurteilung der Umweltverträglichkeit, also um die Ökobilanz eines Produktes. In diesem Zusammenhang werden die Entstehungs- und Transportwege von Lebensmitteln und der nötige Energieaufwand exemplarisch betrachtet. Abschließend werden wichtige Merkmale von Kulturpflanzen und „Vergessene“ Kulturpflanzen in Deutschland angesprochen.

Ein aktueller Link zum BNE-Portal bietet Informationen zum Themen-Special Ernährung:  

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